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Darunter steckt immer ein kluger Kopf

Ein Jahresabo von konkret hilft gegen die allgemeine Verblödung und gegen kalte Ohren: Wer jetzt konkret abonniert, bekommt eine Mütze geschenkt. (Vorsicht, nur für kurze Zeit!)

Stefan Gärtner: Terrorsprache

Aus dem Wörterbuch des modernen Unmenschen

»Die Phrase, wusste Kraus, der schon seine Welt für einen ›großen Wortmisthaufen‹ zu halten allen Grund hatte, ist der Tod des Gedankens. Die, die noch nie eine Zeile Kraus gelesen haben, wissen heute zwar über Orwell Bescheid, doch wie sie sich faselnd seinem Neusprech nähern, einer Kurzsprache, ausdrücklich zu dem Zweck geschaffen, das Denken mit der Wurzel auszureißen, dafür fehlt ihnen ebenjener Sinn, den die konforme als Terrorsprache liquidiert.« Zwischen 1945 und 1948 schrieben Dolf Sternberger, Gerhard Storz und W. E. Süskind die sprachkritische Kolumne »Aus dem Wörterbuch des Unmenschen«, die 1957 in erweiterter Fassung als Buch erschien. Was diese Analyse des totalitär durchsetzten Vokabulars der Nachkriegszeit vormacht, unternimmt konkret-Autor Stefan Gärtner für die sprachlichen Auswüchse der totalen Freiheit unserer Tage: In 39 Beiträgen, die Begriffe wie »zeitnah«, Phrasen wie »alles gut« und Kürzel wie »lg« behandeln, entlarvt er Sprache als Ausdruck und Instrument der Verblödung. Gärtner belauscht Hipster-Eltern auf dem Spielplatz, seziert das vulgäre Gebrabbel von Sportreportern und führt den restringierten Universaljargon aus Werbung und Qualitätsjournalismus vor, dass es eine Freude ist.

Robert Kurz: Weltordnungskrieg

Das Ende der Souveränität und die Wandlungen des Imperialismus im Zeitalter der Globalisierung

»Zwar bestehen die Nationalstaaten als formale Hüllen und … Apparate weiter, aber ihrer kohärenten nationalökonomischen Grundlagen beraubt. Umgekehrt wachsen die transnationalen Kapitale und ihre Märkte zwar über das bisherige nationale und internationale Bezugssystem hinaus, zerstören aber gerade dadurch zunehmend ihre eigenen Rahmenbedingungen. So entstehen unkontrollierte und unkontrollierbare Verlaufsformen, in denen die unheilbaren Selbstwidersprüche des Weltkapitals kulminieren«, schrieb Robert Kurz 2003 in Weltordnungskrieg. Das Ende der Souveränität und die Wandlungen des Imperialismus im Zeitalter der Globalisierung.

Kurz, der 2012 starb, war jahrelang konkret-Autor. Er diskutierte in konkret mit Thomas Ebermann, Georg Fülberth und Hermann L. Gremliza über die Frage, was nach dem vorläufig endgültigen Sieg des Kapitalismus zu erwarten sei und welche linke Politik eine angemessene Antwort auf ihn sein könnte. Diese Diskussionen, so kontrovers sie in Teilen waren, basierten auf einer den Diskutanten gemeinsamen Verurteilung des Kapitalismus und seiner Demokratie: »Den namenlosen Opfern der demokratischen Bombergemeinschaft und des ökonomischen Terrors« hatte Kurz sein Buch Weltordnungskrieg gewidmet, dessen Neuauflage nun erscheint.

Jörg Roesler: Abgewrackt

Die Wirtschaft der DDR – von der Krise zur Liquidierung

»Man kann sich auf den Stand- punkt stellen, dass eine Auseinandersetzung über die Frage, warum die DDR untergegangen ist, ob ökonomisch oder politisch bedingt …, zweitrangig ist gegenüber der Tatsache, dass sie unter- gegangen ist. Dieser Auffassung kann ich jedoch nicht zustimmen.«

Jörg Roesler (* 1940) kennt die Wirtschaft der DDR wie kaum ein anderer. Über Jahrzehnte arbeitete und lehrte er als Wirtschaftshistoriker in der DDR und nach deren Ende an vielen anderen Orten. In den hier versammelten Aufsätzen analysiert er die Endphase der DDR-Ökonomie und ihre Liquidierung durch die BRD und ihre Treuhand. Roeslers zentrale These lautet: Die DDR war 1989 keineswegs bankrott. Sie gehörte bis zuletzt zu den führenden Industrienationen und war weder von Zahlungsunfähigkeit bedroht noch aufgrund eines drastisch abfallenden Lebensstandards dem Untergang geweiht. Die zum Konsens erhobene Behauptung, das Ende der DDR sei ökonomisch determiniert und somit unausweichlich gewesen, dient vor allem der Bestätigung marktwirtschaftlicher Glaubenssätze, nach denen jede Alternative zu einer kapitalistischen Ordnung zum Scheitern verurteilt ist.

Tom David Uhlig / Eva Berendsen / Katharina Rhein (Hg.): Extrem unbrauchbar. Über Gleichsetzungen von links und rechts

Der von Eva Berendsen, Katharina Rhein und Tom Uhlig herausgegebene Band kritisiert systematisch, was im bürgerlichen Jargon gern großkotzig Extremismustheorie genannt und stets bemüht wird, wenn es darum geht, Rechtsextremismus auf Kosten von Linksextremismus zu verharmlosen.

Konditionen:

Mindestbezugszeitraum: 12 Monate. Ein Abonnement verlängert sich jeweils um 12 Hefte, wenn es nicht 6 Wochen vor Ablauf des Vertragszeitraums schriftlich gekündigt wird.

Der Versand innerhalb Deutschlands erfolgt frei Haus. Im europäischen Ausland fallen jährlich Versandkosten in Höhe von 11,64 € an, weltweit belaufen sich die Versandkosten pro Jahr auf 34,92 €. Daraus ergeben sich folgende Gesamtpreise für ein Jahresabonnement:

Normales Abo

Normalbestellerinnen zahlen für das Jahresabo 58,- € bzw. 69,64 € in Europa und 92,92 € weltweit.

Ermäßigtes Abo

Mit Prämie: Das ermäßigte Abo kostet mit Prämie pro Jahr 48,- € bzw. 59,64 € in Europa und 82,92 € weltweit.

Ohne Prämie: Im ersten Jahr bezahlen Schülerinnen, Studentinnen, Auszubildende und Hartz-IV-Bezieherinnen für ein Abo ohne Prämie ermäßigt nur 38,- € bzw. in Europa 49,64 € und im Rest der Welt 72,92 €. Nach dem ersten Jahr kostet das ermäßigte Abo dann 48,- € bzw. 59,64 € in Europa und 82,92 € weltweit.

Wer das ermäßigte Abo beziehen möchte, sendet uns bitte per Post oder E-Mail einen gültigen Nachweis (dieser muss jeweils nach einem Jahr unaufgefordert erneuert werden).

Solidaritäts-Abo

Durch Soli-Abos wird zum Beispiel die kostenlose oder vergünstigte Auslieferung an Infoläden, Gefangene und Arbeitslose gewährleistet, die sich den regelmäßigen Konsum von konkret sonst nicht leisten könnten. Das Soli-Abo kostet 72,- € bzw. in Europa 83,64 € und 106,92 weltweit.

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