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Veronika Kracher: Bitch Hunt. Warum

»Inzwischen weiß ich, dass ich als Feministin, die in der Öffentlichkeit steht, immer mal wieder ins Fadenkreuz reaktionärer und misogyner Kräfte gerate. Ich hasse es, das sagen zu müssen, aber: Es gehört zum Job

Frauenhass hat sich längst digitalisiert, er findet online und in Echtzeit statt. Influencer, deren Content ausschließlich aus Angriffen gegen Frauen und queere Menschen besteht, erreichen auf sozialen Medien ein Millionenpublikum. Von eigener Erfahrung ausgehend, schreibt Veronika Kracher in ihrem neuen, im Verbrecher-Verlag erschienenen Buch Bitch Hunt. Warum wir es lieben, Frauen zu hassen gegen das Vergnügen an der Grausamkeit im Netz. Anschaulich beschreibt und kritisiert sie digitale (Trans)Misogynie, koordinierte Hasskampagnen gegen Flinta (Gamer Gate, Amber Heard) sowie den Kulturkampf gegen „Wokeness“, Feminismus und das gute Leben für alle.

 

Karl Meyerbeer: Worüber wir streiten müssen. Konflikte, Spaltungen und Gemeinsamkeiten in der radikalen Linken

Theorie oder Praxis? Anarchismus oder Kommunismus? Reform oder Revolution? Kollektiv oder Individualismus? Militanz oder Gewaltfreiheit?

Die radikale Linke ist in ihrem Ringen um den richtigen Weg zur Emanzipation geprägt von Auseinandersetzungen und Zerwürfnissen. Karl Mayerbeer bietet in seinem vor kurzem im Unrast Verlag erschienenen Band Worüber wir streiten müssen – Konflikte, Spaltungen und Gemeinsamkeiten in der radikalen Linken eine Einführung in die zentralen Streitpunkte und den Versuch einer Vermittlung.

 

Jan Gerber: Fluchtpunkt Entebbe. Der linke Terrorismus und Israel

»Zweifellos geht die größte terroristische Gefahr für Israel nicht mehr, wie noch in den Siebzigern, von National- oder Sozialrevolutionären wie Georg Habasch, Abu Nidal, Wadi Haddad, ihren Wilfried Böses und Brigitte Kuhlmanns aus, sondern vom politischen Islam. Die Begeisterung, die Linke nach dem 7. Oktober weltweit für das Massaker aufbrachten, spricht dennoch eine deutliche Sprache.«

Im Juni 1976 entführte ein deutsch-palästinensisches Kommando eine Passagiermaschine, die von Tel Aviv nach Paris unterwegs war. Sie wurde nach Entebbe in Uganda umgeleitet. Im Verlauf der Entführung trennten die Geiselnehmer – Mitglieder der Revolutionären Zellen und der Volksfront zur Befreiung Palästinas – jüdische von nichtjüdischen Passagieren. Als Geiseln behielten sie ausschließlich Juden. Linke Kritik blieb aus.

Der Historiker Jan Gerber zeigt in seinem jetzt bei Tiamat erschienenen Band Fluchtpunkt Entebbe. Der linke Terrorismus und Israel, wie aus dem Antizionismus der Protestbewegung seit 1967 antisemitische Praxis wurde – und zieht eine Linie zu den linken Reaktionen auf den 7. Oktober 1923.

 

Shopper "Albtraum Deutschland"

Mehrfarben-Druck, 80% Bio-Baumwolle, 20% Polyester, vorgewaschen

37 x 37 cm, lange Henkel, Nähte am Taschenboden für mehr Volumen

gefertigt vom antifaschistischen Druck-Kollektiv Under Pleasure Merch

 

Konditionen:

Mindestbezugszeitraum: 12 Monate. Ein Abonnement verlängert sich automatisch auf unbestimmte Zeit, wenn es nicht 6 Wochen vor Ablauf des Vertragszeitraums schriftlich gekündigt wird. Nach Abschluss des Abonnements erhalten Sie einen Zugang zum E-Paper von konkret. Zusätzlich zur aktuellen Ausgabe erhalten Sie auch Zugriff auf das Archiv aller Hefte ab dem Jahr 1975.

 

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Normalbestellerinnen zahlen für das Jahresabo 60,- €.

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Mit Prämie: Das ermäßigte Abo kostet mit Prämie pro Jahr 56,- €.

Ohne Prämie: Im ersten Jahr bezahlen Schülerinnen, Studentinnen, Auszubildende und Hartz-IV-Bezieherinnen für ein Abo ohne Prämie ermäßigt nur 45,- €. Nach dem ersten Jahr kostet das ermäßigte Abo dann 56,- €.

Wer das ermäßigte Abo beziehen möchte, sendet uns bitte per Post oder E-Mail einen gültigen Nachweis (dieser muss jeweils nach einem Jahr unaufgefordert erneuert werden).

Förder-Abo

Das Förder-Abo zur Unterstüzung des Verlages kostet 80,- €.

 

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