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Olga Benario: Berliner kommunistische Jugend

»Auf der Bergstraße gibt es ein kleines Café, wo eine Kugel Eis zehn Pfennig kostet. Dorthin macht sich die ganze Kompanie auf. Für diejenigen, die kein Geld haben, zahlen die Genossen. Das Eis ist herrlich! … Allerdings konnte es auch in diesem Café gewittern. Dessen Inhaber bezahlte seine Angestellten zu niedrigeren Sätzen als nach Tarif. Als wir davon Wind bekamen, entschieden wir, es zu boykottieren. Der Boykott dauerte eine Woche lang, bis der Besitzer aufgab. … Die Angestellten bekamen ihren Lohn nach Tarifsatz, und nun suchen wir das Lokal wieder auf.«

In dem jetzt im Verbrecher Verlag erschienenen Buch Berliner Kommunistische Jugend beschreibt Olga Bernario den Alltag und die Kämpfe der jungen Kommunisten in Neukölln und anderen Berliner Arbeitervierteln der zwanziger Jahre. Sie erzählt von ihrer Arbeit in Bezirksausschüssen und Betriebszellen, ihren Diskussionen, von Landausflügen und ihrem Kampf gegen die Faschisten. Aufgegeschrieben hat sie diese Erinnerungen 1929 in Moskau, nach ihrer Flucht aus Deutschland, wo ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt worden war: Sie und ihre Genossen hatten den des Hochverrats angeklagten Otto Braun aus dem Moabiter Gericht befreit. Olga Benario wurde 1942 in der NS-Tötungsanstalt Bernburg ermordet.

 

Jake Wallis Simons: Israelphobie. Die unendliche Geschichte von Hass und Dämonisierung

»Der alte Antisemitismus war eine bekannte Größe. Es waren Karikaturen von Juden mit Hakennasen und Taschen voller Geld. … Vor allem aber waren es tote Juden: die spanische Inquisition, die Pogrome in Osteuropa und der Holocaust. Israel ist jedoch eine andere Sache. Es entspricht nicht unserem gewohnten Bild von Juden, die vor Gaskammern Schlange stehen. Es wehrt sich, es schlägt zurück.«

Im Mittelalter wurden die Juden wegen ihrer Religion gehasst. Im zwanzigsten Jahrhundert wurden sie wegen ihrer »Rasse« gehasst. Heute werden Juden wegen ihres Nationalstaates gehasst. Der Antisemitismus hat sich in etwas ebenso Altes wie Modernes verwandelt: Israelphobie. Die Manifestationen dieses Hasses sind seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober omnipräsent. Doch wie kam es zu diesem Wandel? Und warum? In Israelphobie. Die unendliche Geschichte von Hass und Dämonisierung gibt der Journalist Jake Wallis Simons Antworten auf diese Fragen, indem er die Grenze zwischen Kritik und Hass klärt, auf Fakten hinweist und gefährliche Diskurse entlarvt. In dem jetzt bei Tiamat erschienenen Buch erklärt er, warum die einzige Demokratie im Nahen Osten ein solches Maß an Verleumdung auf sich zieht.

 

Richard Schuberth: Rückkehr des Dschungels

»Meine Mutter war als Gartenpflegerin die Vertreterin der Zivilisation, mein Vater verteidigte einen Hang voller Gebüsche gegen ihren Expansionswillen. … Verstehen konnte ich beide. Fraglich ist, ob sie mein Bedürfnis verstanden, Gebüsch, Garten und Haus abzubrennen.«

Überall, wo Menschen sich in die Schrebergärten ihrer Identitäten zurückziehen, stört der Weder-Noch-Onkel Richard Schuberth die Idylle, indem er ihnen den Spiegel vorhält. Den heimattümelnden Unkrautvernichtern, den kuschelwarmen Safe Spacelern und deren Kritikern, die in dieselben essenzialistischen Fallen tappen; allen legt er das Verhängnis ihres Rückzugs gleichermaßen ožffen. Letztlich aber zielt er immer über die Köpfe der Gärtner hinweg auf den Besitzer des Gartenvereins.
Die Anthologie Rückkehr des Dschungels ist das vierte »Florilegium« des Autors, gleichsam Fortsetzung und Ergänzung des »identitätspolitischen Lesebuchs« Die Welt als guter Wille und schlechte Vorstellung. Es versammelt Essays, Artikel, Satiren, Interviews, Reden und Interventionen aus sechs Jahren.

 

Stephan Grigat, Jakob Hoffmann, Marc Seul, Andreas Stahl: Erinnern als höchste Form des Vergessens? (Um-)Deutungen des Holocaust und der »Historikerstreit 2.0«

»Diese Spezifik der Shoah, ihre Präzedenzlosigkeit, herauszuarbeiten und darzustellen, ist ein Anliegen dieses Bandes. … Darüber hinaus soll er als Intervention in die Debatte um die deutsche Erinnerungskultur, in der gegenwärtig »einiges in Bewegung« ist, verstanden werden. «

Vor dem Hintergrund des sich seit über zwei Jahren in der deutschsprachigen Öffentlichkeit abspielenden »Historikerstreit 2.0« wird immer wieder über die Bedeutung des Holocaust gestritten: Was war der Holocaust und was war er nicht? Inwiefern ist er »präzedenzlos«? Wie wird an ihn erinnert, wie sollte es getan werden? Wer bestreitet seine Präzedenzlosigkeit und welche politischen Folgen bringt das mit sich? In dem nun im Verbrecher Verlag erschienenen und von Stephan Grigat, Jakob Hoffmann, Marc Seul und Andreas Stahl herausgegebenen Band Erinnern als höchste Form des Vergessens? (Um-)Deutungen des Holocaust und der »Historikerstreit 2.0« geben Yehuda Bauer, Nicolas Berg, Jan Gerber, Ljiljana Radonic, Elke Rajal, Samuel Salzborn und andere Antworten auf diese Fragen.

 

Werner Heine: Wie es ist, darf es nicht bleiben. Über den Wert der westlichen Werte

»›In Lohn und Brot‹ zu sein, dieser Ausdruck für ein feudalistisches Abhängigkeitsverhältnis wird nicht als die Beschreibung eines unwürdigen Zustands der Knechtschaft empfunden, sondern ist der noch immer gebräuchliche Begriff für ein Lebensziel, das ohne weiteres Nachdenken verfolgt wird.«

Wie kann es sein, dass die Zumutungen, die der kapitalistische Normalzustand bedeutet, in der Regel widerspruchslos hingenommen werden? Wie es ist, darf es nicht bleiben, das konstatiert bereits der Titel von Werner Heines jetzt erschienenem autobiografischem Buch. Warum also formiert sich so wenig Widerstand? Zur Klärung der Frage, wie es dazu kam, dass der ehemalige konkret-Redakteur und –Autor die Welt anders versteht als viele seiner Kolleginnen und Kollegen, erzählt Heine seiner Enkelin seinen politischen Werdegang und zugleich die Geschichte der bundesrepublikanischen Linken.

 

Konditionen:

Mindestbezugszeitraum: 12 Monate. Ein Abonnement verlängert sich automatisch auf unbestimmte Zeit, wenn es nicht 6 Wochen vor Ablauf des Vertragszeitraums schriftlich gekündigt wird.

Normales Abo

Normalbestellerinnen zahlen für das Jahresabo 68,- € bzw. 86,- € in der EU und 103,- € weltweit.

* Das Geschenk-Abo (ebenfalls auswählbar) endet automatisch nach einem Jahr.

Ermäßigtes Abo

Mit Prämie: Das ermäßigte Abo kostet mit Prämie pro Jahr 56,- € bzw. 75,- € in der EU und 93,- € weltweit.

Ohne Prämie: Im ersten Jahr bezahlen Schülerinnen, Studentinnen, Auszubildende und Hartz-IV-Bezieherinnen für ein Abo ohne Prämie ermäßigt nur 45,- € bzw. in der EU 63,- € und im Rest der Welt 80,- €. Nach dem ersten Jahr kostet das ermäßigte Abo dann 53,- € bzw. 69,90 € in der EU und 87,90 € weltweit.

Wer das ermäßigte Abo beziehen möchte, sendet uns bitte per Post oder E-Mail einen gültigen Nachweis (dieser muss jeweils nach einem Jahr unaufgefordert erneuert werden).

Förder-Abo

Das Förder-Abo zur Unterstüzung des Verlages kostet 80,- € bzw. in Europa 100,- € und 116,- weltweit.

 

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